Wochenendausbildung der Freiwilligen Feuerwehr Tharandt

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Vom Freitag, den 14.09.2018 bis zum Samstag, den 15.09.2018 fand unsere diesjährige Wochenendausbildung statt. Am Freitag gestalteten wir zusammen mit der FF Kleinopitz eine Übung am Meilerplatz. Es galt bei einbrechender Dunkelheit zwei vermisste Personen ausfindig zu machen und anschließend zu retten. Problematik war, dass die erwachsene Person von einem umgestürzten Baum eingeklemmt wurde und mittels Kettensäge befreit werden musste. Wir können nur positiv resümieren, denn unsere beiden Wehren arbeiteten Hand in Hand und konnten die realitätsnahe Übung zügig erfolgreich beenden. Anschließend gab es ein gemeinsames Abendessen, sowie die Auswertung in unserem Gerätehaus. Der Samstag startete mit der wichtigsten Mahlzeit des Tages, dem Frühstück. Auch heute begleiteten uns die Kameraden aus Kleinopitz bis zum Mittag. Aufgabe war es in einem Gebäude der TU Dresden, Fachrichtung Forstwissenschaften, den Umgang mit der Brandmeldeanlage zu trainieren. Dazu lösten wir mehrfach die BMA in verschiedenen Räumlichkeiten aus. Die verschiedenen Trupps hatten hierbei die Aufgabe, anhand von Feuerwehr-Laufkarten den richtigen Melder zu finden und zurückzusetzen. Auch hierbei kamen uns die bereits gesammelten Erfahrungen zugute und wir konnten unsere Aufgaben positiv umsetzen. Am Nachmittag gab es schließlich eine Familien-Wanderung, denn was wären wir ohne unsere Familien? Nach knapp 8 gelaufenen Kilometern endete der Spaziergang in der Feuerwehr, wo wir das Wochenende gemütlich mit ein paar leckeren Hamburgern ausklingen ließen.

Wir bedanken uns für die gute Zusammenarbeit mit der FF Kleinopitz, der TU Dresden für die Möglichkeit in Ihrem Objekt üben zu können und vor allem unseren Familien, dass sie immer voller Energie und Verständnis hinter uns stehen.

Den Kameraden gilt ein großer Dank für Ihre Einsatzbereitschaft!

FF Tharandt,

i.A. Lucas Wendt

Übungsdienst Atemschutz mit hohem Besuch

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Zum gestrigen Dienst stand, neben einem Stationslauf für alle Kameraden welche keinen AGT-Lehrgang haben, die jährliche Atemschutzübung an. Die Atemschutzübung ist das jährliche Pflichtprogramm für alle Geräteträger. Nach dem Anlegen der Geräte galt es im Trupp verschiedene Stationen zu durchlaufen. Beispielsweise: Aufbau Steckleiter zu Bockleiter, Personenrettung mittels Trage in schwierigen Gelände und Erste Hilfe unter PA. Im Stationslauf wurden Saugleitungen auf Zeit gekoppelt, Knoten geübt, die Erste Hilfe gefestigt und zur Abwechslung mal versucht mit Schläuchen zu kegeln, was mehr oder minder auch gelang. Wem es auf jeden Fall sehr gut gelang, war Prof. Dr. Roland Wöller. Falsch gehört? Nein, genau richtig. Unseren Dienst begleitete der Innenminister des Freistaates Sachsen, allerdings in seiner Funktion als Abgeordneter des Landtags und wie wir empfanden auch einfach als interessierter Bürger. Anschließend sind wir beim gemeinsamen Grillen noch zu dem ein oder anderen interessanten Gespräch mit Herrn Wöller und Vertretern des Stadtrates Tharandt gekommen.

Atemschutztraining in der Feuerwehr Tharandt

Prof. Dr. Roland Wöller zu Gast bei Atemschutztraining

Wir bedanken uns für den Besuch und können abschließend nur sagen:

Es hat Spaß gemacht mit Ihnen, gerne wieder!

Freiwillige Feuerwehr Tharandt

Zusammenarbeit der Feuerwehren Tharandt, Kurort Hartha und Grillenburg

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Am Mittwoch, den 16.05.2018 gab es in der Stadt Tharandt einen Sonderdienst zum Thema technische Hilfeleistung mit hydraulischem Rettungsgerät. Dabei brachten die Tharandter Kameraden den Kameraden aus dem Kurort Hartha, sowie aus Grillenburg den Umgang mit umgangssprachlich "Schere, Spreizer, Rettungszylinder" näher. Das LF 16/12 der FFW Tharandt ist nämlich das einzige Fahrzeug im Stadtgebiet mit einem großen technischen Hilfeleistungssatz. Um im Notfall, eventuell auch aus Personalmangel, andere Kameraden damit arbeiten lassen zu können, fand nun diese erste Unterweisung statt.

Wir danken den Kameraden für Ihre Einsatzbereitschaft!

i.A. Lucas Wendt

FFW Tharandt

Jugendfeuerwehrtag 2017

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Am 23.09.2017 war es wieder soweit. Mit zahlreichen Kids ging es nach Dorfhain in das Besucherbergwerg "Aurora Erbstollen". Um den Transport dorthin sicherstellen zu können, haben wir diesmal Unterstützung von den Kameraden aus Grillenburg bekommen. Eingang Aurora ErbstollenAm Stollen empfing uns Jens Fischer, der uns sehr eindrucksvoll die Geschichte des Bergwerkes erzählte. Sehr gespannt hörten alle zu und waren auch schon ganz aufgeregt, endlich in das Bergwerk einzufahren. Unsere Kinder waren erstaunt,  das zur damaligen Zeit die  Bergleute schon im Alter unserer Jugendfeuerwehrkinder hart arbeiten mussten. Das ist mit dem Leben unserer Kinder heute nicht vergleichbar.

Nach dem Abendteuer ging es mit unserern Feuerwehrfahrzeugen zum Mittagessen nach Pohrsdorf. Hier hatten während unserer Abwesenheit schon Anja Buth, Kristin Lange und Carolin Moses von der Küche besitz ergriffen, und uns ein reichliches Makkaronimenü gezaubert. Es war super lecker, und wir möchten uns hiermit recht herzlich für diese große Hilfe bedanken!

Nach dem Mittagessen fuhren wir an den Stausee bei Pohrsdorf (Wilde Sau). Hier teilten wir die Kinder in zwei Gruppen auf. Eine Gruppe zimmerte aus einigen alten Paletten, Brettern und Pappen ein Häuschen. Die zweite Gruppe baute aus Küchenutensilien (Einmachglas, Natron, Spülmittel, Zitronensäure, Kinderspritze und Schläuche) einen Schaumlöscher. Mit großen Erstaunen konnten wir nun unsere Teelichter mit reichlich Schaum löschen. Das war ein riesen Spaß. Brandobjekt zum LöschenDanach wurden die Gruppen einmal getauscht, so das jeder einmal am Haus und einmal am Feuerlöscher basteln konnte. Das Haus wollten wir als Löschobjekt für unsere Kinder anzünden. Dies war wie wir bald merken sollten, aber gar nicht so einfach. Als es dann endlich brannte waren wir alle erleichtert. Jetzt durften unsere Kinder mal einen "richtigen" Brand löschen. Dies ging auch recht schnell vonstatten, da wir die Pumpe und den Löschangriff schon vor dem Entflammen aufgebaut hatten. Für die Entsorgung war dann nicht mehr viel zu tun. Danach fuhren wir wieder zurück ins Gerätehaus Kurort Hartha, wo uns einige Eltern schon erwarteten.

Abschließend möchten wir uns bei allen freiwilligen Helfern recht herzlich bedanken, die diesen Tag möglich gemacht hatten.

Lars Buth und Jörg Schubert für die Jugendfeuerwehr Tharandt